STIMMEN AUS DER PRESSE

Niels Peter fügt den vielen, bereits bekannten Mordmotiven wie Neid, Eifersucht, Geldgier, Fanatismus ein weiteres hinzu: Mord durch gesellschaftlichen, moralischen Druck.
Hier liegt ein Krimi vor, der auf Psychologie statt auf Action setzt, der aber trotz seiner gesellschaftskritischen Ansätze keineswegs belehrend oder missionierend wirkt. Er gehört eben eher zu den leisen Krimis der klassischen englischen Tradition als zu der reißerischen Variante der meist amerikanischen Autoren.

Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur


...in dem sich der Kriminalhauptkommissar Jens Herdenbein aus Kiel mit unkonventionellen Ermittlungsmethoden seinen Weg zur Lösung des Falles sucht.
Es fehlt vielleicht manchmal an Spannung, mein Protagonist erklärt und lamentiert zuviel, aber so soll es bleiben...

Schreiben möchte er (Niels Peter Szwaczka) nur über Dinge, die er pingelig recherchiert hat: "Jeder Baum und jeder Strauch, steht an der Stelle, wie ich es beschreiben habe. Besondere Unterstützung bei meinen Recherchen hat mir Hauptkommissar Pries aus Plön und die Kriminalinspektion Kiel gewährt. Dafür bin ich wirklich dankbar..."

Schaufenster


Unkonventionelle Ermittlungsmethoden, bei denen lukullische Genüsse eine nicht unwesentliche Rolle spielen, führen den schrulligen Protagonisten schließlich auf die richtige Spur. Autor Niels Peter hat mit Jens Herdenbein eine neue Krimi-Figur geschaffen.

SAVOIR VIVRE


Eine Schwangerschaft für Männer

Er versteht sich keinesfalls als Krimi-Autor, vielmehr als Erzähler. Und so sieht er die Bücher, die er schreibt, eher als Plauder-Krimis. ... denn jetzt ist nach dem ersten Buch "Der Tote vom Schluensee" nun der zweite Band der Herdenbein-Saga erschienen. Wenn Niels Peter Szwaczka dann im Dunstkreis Plöns verweilt, formuliert er die Sätze, die sich allmählich zu einer runden Geschichte entwickeln. Und wenn das Buch dann endgültig fertig ist? "Das ist ein tolles Gefühl. Fast wie die Geburt am Ende einer Schwangerschaft". Da soll einer sagen, Männer seien nicht empfindsam...

Ganz eigen ist dem Buch "Mord im Schluensee-Hotel" die ständige Kommunikation mit dem Leser. Stets angesprochen, allzeit in die Handlung einbezogen, kann die norddeutsche Umgebung gar literarisch erfahren werden. Ebenso eigen ist jener Inspektor Herdenbein, wohnhaft laut Kriminalroman in Grebin: Mal energisch fluchend, entschuldigt er sich stets umgehend für seine sprachlichen Entgleisungen. Und genießt bei all dem Stress nach der Suche des Mörders schmackhafte Speisen und Getränke.

der reporter


Er ist vernarrt in die Region Plön, und vor allem in den Schluensee, an dem er regelmäßig Urlaub macht. Nicht jeder, dem diese Landschaft so gut gefällt, schreibt gleich einen Kriminalroman darüber. Bei dem Berliner Niels Peter Szwaczka ist das etwas anderes, er hat jetzt bereits sein zweites Buch herausgegeben, in dem unter anderem Grebin, Görnitz und Plön tragende Rollen spielen – abgesehen natürlich von den bedauernswerten Wesen, die in dieser Gegend umgebracht werden.

Er ist kein klassischer Krimi, sondern eher etwas betulicher Natur, über einen Mann, der immer Fliegen trägt, leidenschaftlich gerne kocht und in Grebin mit seiner Freundin Margit im wild zugewachsenen Garten sitzt und liest...und plaudert. "Dies ist ein Plauderkrimi! Sie haben ganz richtig gelesen! Es geht mir um Unterhaltung, natürlich spielt der Fall auch eine Rolle", lässt Niels Peter seinen Inspektor sagen, der (sehr gewöhnungsbedürftig) ständig mit seinen fiktiven Lesern spricht.

So kommt der Mord im Schluensee-Hotel dann auch eher beiläufig daher, zwischen seinen Fliegen, Betrachtungen über die Welt im allgemeinen und Schweinefilet in Gurkenrahm. Und mehr will der Autor auch nicht..."Die Resonanz ist da, die Leute erkennen die Örtlichkeiten wieder, ich bin damit zufrieden", gibt sich der 57-Jährige bescheiden.

Kieler Nachrichten


Kommentare

Petra sagt: Weißt du, Niels, dass du ununterbrochen von Deinem Roman redest?
Thomas sagt: Ich jiepere schon nach deinem neuen Roman.
Uli sagt: Gar nichts
Ingrid sagt: Da sind aber wieder viele Fehler drin.
Alexa sagt: Papa, ich werde viele deiner Bücher kaufen und verschenken.
Jürgen sagt: Gar nichts, sondern kauft sofort 8 Bücher und lässt sie signieren.
Dr. Exsternbrink sagt: Nee, wie du den Obduktionsbericht geschrieben hast! Dann schreibe ich ihn lieber selber.
Meine Verlegerin sagt nichts aber denkt: Oh, der hat schon wieder einen Roman geschrieben.
Bärbel sagt: Wann erscheint dein neuer Roman, ich brauch noch ein Geschenk für meinen Vater.
Hansel sagt: Ich hab` dein Buch auf Hawaii gelesen. Es war, als wenn du neben mir sitzt und mir vorliest.
Pipi sagt: Immer wenn ich deine Romane lese, höre ich Deine Stimme.
Petra sagt: Warum bist du immer so harmonisch?
Wencke sagt: Dass du so ausführlich beschreibst gefällt mir so gut.
Thorsten sagt: Wenn du so knapp schreibst, dass gefällt mir gut.

Irene: Dass du geschrieben hast, dass auf meiner Terrasse Plastiksessel stehen, finde ich gar nicht schön.
Autor: Irene, auf deiner Terrasse stehen doch Plastiksessel!
Irene: Aber Niels, das musst du doch nicht schreiben!

  1. Buchhändler: Ich bestell zwar eine Partie aber was ich nicht verkaufe, nehmen Sie mir doch ab, oder?
  2. Buchhändler (in stark norddeutschem Tonfall): Warum erfahre ich denn jetzt erst, dass es einen neuen "Herdenbein" gibt?
  3. Buchhändler: Ach! Sie sind der, der die "Herdenbeine" schreibt!
  4. Buchhändler: Ach! Wenn Sie schon `mal da sind, dann signieren Sie doch gleich `mal Ihre Romane.
  5. Buchhändler: Ich kaufe Ihnen direkt zwei Exemplare ab. Aber, ins Regal stelle ich die nicht, da werde ich sie ja nicht los!
  6. Buchhändler: Ach, der neue "Herdenbein" ist da! Die Kunden fragen schon danach.
  7. Buchhändler: Ja, der "Herdenbein", der läuft nicht so gut.

Eike M. sagt: Heute nachmittag auf der Terrasse bei schönstem Sommerwetter - nicht so herbstlich kalt wie im Roman - habe ich "Herdenbein Nr.3" zu Ende gelesen. Mit Vergnügen!

Jürgen B. sagt: Ich werde in den nächsten Tagen einige Exemplare der "Plöner Strangulierung" kaufen und Familie und Freunde damit beglücken.
Ich empfinde deutlich eine Steigerung Deines literarischen Ausdrucks - Du entfernst Dich aus der Sicherheit faktischer Beschreibungen und wagst Dich vor zu fantasievollem Fabulieren."

Jeanine B. sagt: Obwohl ich erst gestern das dritte Buch Ihrer Reihe gelesen habe, hoffe ich schon auf den nächsten spannenden Band."

"Lieber Herr Herdenbein,
habe Ihre '3 Mordfälle'mit der größten Begeisterung verfolgt. Da auch ich gerne gut esse, meine frage: Das Schweinefilet in Gurkenrahm interessiert mich sehr. jedoch gibt es bei uns in der Schweiz keine schlesischen Gurken und auch keine Senfgurken im Glas. Alternativ evt. Salzgurken oder?
Für einen Ratschlag wäre ich sehr dankbar."

"Lieber Niels,
das Schweinefilet in Gurkenrahm war ein voller Erfolg. Meine Gäste waren von der neuen Kreation sehr angetan."
Laurence Ch.

"Lieber Inspektor Herdenbein,
mit viel Vergnügen haben wir über Ihren letzten Fall gelesen und freuen uns schon auf den nächsten."
Karin u. Wolfgang W.

"Hallo Herr Peter,
wir haben nur eine Bitte an Sie:'Schreiben Sie noch recht viele von diesen *amüsanten* Krimis!' Es bedanken sich jetzt schon 3 Pfälzer."
Karin, Lotte und André Sch.